Szenografie und Raumkonzept
Angelehnt an den Kontext der „Langen Nacht“ lag bei der Konzeption der Ausstellung ein Schwerpunkt auf der Inszenierung durch Beleuchtung und großflächige Projektionen. Das Lichtkonzept lehnt sich dabei stark an das prägende Urwald-Motiv an, welches den Hauptteil der zu präsentierenden Forschungsinhalte ausmacht.
In der Ausstellung sorgen großflächige Leuchtwände für Orientierung, während Spots den Fokus auf die Exponate lenken.





Die einzelnen Forschungs-Schwerpunkte präsentierten wir in verteilten Themen-Inseln, um den architektonischen Kontext der Ausstellung, die Haupt-Verwaltung der Max-Planck-Gesellschaft, maximal zur Geltung zu bringen.
Exponat-Entwicklung
Ein wesentlicher Teil unserer Aufgabe umfasste Wissenschaftsvermittlung, also die Übersetzung wissenschaftlicher Forschungs-Inhalte in greif- und begreifbare Ausstellungs-Exponate.
Hierbei konnten wir aus dem vollen Spektrum unserer Kreativ-Leistungen von Ideation bis zur Produktion schöpfen und entwickelten verschiedene Interaktionskonzepte aus Quiz-, Spiel- und Kreativstationen über Funktions-Prototypen zu einsatzfähigen Exponaten.


Ein Highlight der Ausstellung stellt die "Immersive Campsite" dar, ein "Exponat-im-Exponat", bei dem Utensilien des Forschungs-Camps im kongolesischen Regenwald in einer Interpretation der zentralen Hütten-Konstruktion selbst präsentiert werden.

Vom Konzept zur Umsetzung am Beispiel des "Erdbeben-Simulators": Hier kann die sensiblere Wahrnehmung von Haustieren im Vergleich zum Menschen spielerisch mittels Schieberegler erfahren werden.


Modulares Ausstellungsmöbel-System
Aufgrund der kurzen Laufzeit der Ausstellung von nur einer Nacht mussten bei der Konzeption der Möbelelemente die Aspekte Aufbau, Lagerung und Logistik berücksichtigt werden. Aus diesen praktischen Anforderungen sowie dem Wunsch des Kunden, die Ausstellungsmöbel für zukünftige Veranstaltungen wiederzuverwenden, entstand die Idee, ein flexibles und modulares System zu entwickeln.


Kern-Idee des "MPI-Ausstellungsmöbels" ist ein Holzrahmen-System mit flexiblen Eckverbindungen, aus dem sich variabel Displays, Paneele, Tische und Leuchtwände verschiedener Dimension und Ausprägung konfigurieren lassen.

Prototyping & Produktion
Unser multidisziplinäres Team aus Designern und Ingenieuren konnte innerhalb weniger Tage funktionierende Prototypen aus den Ideen entwickeln, mithilfe derer wir die Praxistauglichkeit verifizieren konnten.



Umsetzung
Für unseren Kunden haben wir nicht nur die Ausstellung konzipiert, sondern auch produziert und aufgebaut. Nur durch die Abwicklung aller Gewerke aus einer Hand war es uns möglich, flexibel auf inhaltliche Änderungen bis kurz vor der Eröffnung zu reagieren und die hohen wissenschaftlichen Ansprüche des Max-Planck-Instituts erfüllen.






Der Event
Mit ca. 2.500 Besuchern an einem Abend wurde der Veranstaltung ein großer Erfolg beschieden.







Die Zukunft
Aufgrund der sehr positiven Rückmeldungen zur Ausstellung beschloss der Auftraggeber, diese deutschlandweit auf weitere Stationen zu schicken.
